Arbeiten in der Höhe: Abstürze verhindern

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Warum Abstürze so schwer wiegen

Abstürze gehören seit Jahren zu den häufigsten Ursachen tödlicher Arbeitsunfälle. Wenige Meter genügen, damit ein Sturz tödlich wird. Arbeiten in der Höhe erfordert spezifische Maßnahmen und eine Vorbereitung, die keinen Raum für Improvisation lässt.

Das Problem betrifft nicht nur den Bau: Wartung, Lager, Anlagen und Reinigung umfassen oft Höhenarbeit.

Zuerst kollektiver Schutz

Die Logik ist klar: zuerst kollektiver, dann individueller Schutz. Nach Priorität:

  • Geländer, Netze und Randsicherungen, die alle ohne individuelles Handeln schützen;
  • Gerüste, fahrbare Türme und geeignete Arbeitsbühnen, korrekt montiert;
  • nur bei verbleibendem Risiko individuelle Absturzsicherungen.

Absturzsicherungs-PSA

Wenn nötig, müssen Absturzsicherungen (Auffanggurt, Verbindungsmittel, Falldämpfer, Anschlagpunkte) richtig gewählt, geprüft und getragen werden. Es sind persönliche Schutzausrüstungen höchster Kategorie: ein Fehler macht sie unwirksam.

Sturzfaktor und Anschlagpunkt

Den Gurt zu tragen genügt nicht: Wo angeschlagen wird, zählt. Ein Anschlagpunkt unter der Person erhöht Sturzstrecke und Kräfte. Die Schulung muss diese Konzepte verständlich machen.

Schulung und Aufsicht vor Ort

Höhenarbeit erfordert spezifische Schulung und für manche Systeme dediziertes Training. Die Aufsicht der aufsichtführenden Person ist wesentlich: Sie prüft Aufbauten, Anschlagpunkte und Gerätenutzung. Simulationen erlauben sicheres Üben.

Kurz gesagt

Abstürze verhindern heißt, kollektiven Schutz vorzuziehen, Absturzsicherungs-PSA korrekt zu nutzen und ständige Schulung und Aufsicht zu gewährleisten. In der Höhe gibt es keine sicheren Abkürzungen.

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